Drei Könige, drei Boote, minus drei Grad

Der Feiertag Heilige Drei Könige machte seinem Namen beim diesjährigen Winterrudern alle Ehre – und das gleich mehrfach: drei Boote, drei Party-Pizzen und knackige −3 Grad begleiteten unsere Ausfahrt am Rhein.

In der Nacht hatte es überraschend stark geschneit, sodass vor dem Ablegen erst einmal Teamarbeit gefragt war: Bootsplatz und Pritsche mussten vom Schnee befreit werden, bevor es für die 15 Ruderinnen und Ruderer aufs Wasser gehen konnte. Trotz eisiger Temperaturen war die Stimmung von Beginn an bestens.

Aufgrund der Kälte wurde die ursprünglich geplante längere Fahrt angepasst, doch sportlich wurde es trotzdem: Alle drei Boote unter den Obleuten Ulrike, Patrick und Michael H. fuhren geschlossen bis zum Ende der Hausstrecke – respektable 20 Kilometer bei winterlichen Bedingungen. Dass die Skulls teilweise vereist waren, zeigte eindrucksvoll, wie frostig es an diesem Morgen tatsächlich war.

Nach der Rückkehr wartete die verdiente Belohnung: drei große Party-Pizzen, die beim gemeinsamen Aufwärmen im Bootshaus für gute Laune und zufriedene Gesichter sorgten. Ein gelungener Abschluss eines besonderen Winterrudertages, der gezeigt hat, dass sich der Mannheimer Ruder-Club auch von Schnee und Minusgraden nicht vom Rudern abhalten lässt.

Autor: Jakob Wolber

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